Papst Paul VI. beobachtet die erste Landung eines Menschen auf dem Mond

Jesus war auf dem Mond

Manfred Ferrari
Wussten Sie, dass Jesus mit den ersten Menschen auf dem Mond war? 

Die Geschichte scheint etwas merkwürdig zu sein. Einige Monate vor der ersten Landung eines Menschen auf dem Mond schrieb der Missionspater Garbolino, ein frommer Priester in der Kirche Sant’Antdrea delle Fratte, im Zentrum von Rom, an die NASA, dass es doch schön wäre, wenn die Astronauten ein christliches Symbol auf ihre erste Reise auf den Mond mitnehmen könnten. Wie hätte der bescheidene Priester es wagen können, aus den USA je eine Antwort zu erhalten? Doch es kam besser, als er zu wagen hoffte. Einige Wochen nach der Landung der ersten Menschen auf dem Mond (1969) erhielt er aus den Vereinigten Staaten von Amerika ein kleines Päckchen. Welch ein Wunder...darin befand sich ein kleines, metallenes Kreuz und ein kurzes Schreiben des Astronauten Buzz Aldrin, dass er den Vorschlag des Priesters aus Rom ernst genommen habe und er ihm nun das kleine Kreuz schenken wolle, dass er auf den Mond mitgenommen hatte.

Pater Giovanni Garbolino wirkte damals in just jener Kirche im Zentrum von Rom, in der im Januar 1842 ein Marienwunder geschehen war. Er war während Jahren der Seelsorger von Svetlana, der Tochter von Stalin.

Im Jahr 1842 besuchte ein jüdischer Banker, Alphons von Ratisbonne, die Kirche in Begleitung seines Freundes, der dort für eine bevorstehende Beerdigung einen Platz in der Kirche reservieren wollte. Hier ist zu erwähnen, dass der jüdische Banker sehr wohlhabend war. Er  schlenderte durch das Kirchenschiff in dem zwei der monumentalen Originalstatuen der Engelsbrücke ausgestellt sind, ein Geschenk der Erben von Gian Lorenzo Bernini. Während sich sein Freund Theodor von Bussière der Sakristei um bevorzugte Plätze für den baldigen Gottesdienst bemühte, zog es Alphons von Ratisbonne zu einem der barocken Seitenaltäre. Was er dort sah, veränderte schlagartig sein Leben. In der Tat erschien ihm - in der Luft schwebend - eine wunderschöne Frau. Er stürzte auf die Knie und starrte das Phänomen an, bis ihm sein Freund auf die Schulter klopfte und ihn aus dem vermeintlichen Traum weckte. Es muss hier eingefügt werden, dass ihn sein katholischer Freund Tage zuvor gebeten hatte, ganz unverbindlich eine Medaille um den Hals zu hängen, die durch eine Marienerscheinung an der Rue du Bac in Paris weltweit bekannt geworden war. In einer Kapelle war einer Nonne die Muttergottes erschienen, die der frommen Ordensfrau nahe legte, eine Medaille aus Metall prägen zu lassen, durch die fortan viele Gnaden geschenkt würden. Die Ordensoberin, skeptisch über das seltsame Ansinnen, sprach mit dem Erzbischof von Paris und dieser ordnete spontan an, diesen Wunsch unmittelbar in die Tat umzusetzen. So war die «Wundertätige Medaille» entstanden, die im Laufe der Jahrzehnte in Millionen von Exemplaren geprägt wurde und just eine solche hatte der (nicht praktizierende) jüdische Bürger Alphons Ratisbonne, eher skeptisch, nur aus Sympathie zu seinem Freund, um seinen Hals gehängt.

Die Kunde von der Erscheinung der Muttergottes in der Kirche Sant’Andrea delle Fratte verbreitete sich in Windeseile in ganz Rom und kam selbstverständlich auch dem Papst zu Ohren, der ihn später im Vatikan empfing. Alphons von Ratisbonne war ein neuer Mensch geworden. Er liess sich noch im gleichen Monat durch den Kardinalvikar von Rom, Costantino Patrizi, taufen, und mit all seinen Kräften und mit all seinem Geld widmete er sich fortan der Evangelisierung seiner jüdischen Mitbürger, aber eher mit bescheidenem Erfolg. Sein Wirken im Heiligen Land wird noch heute bewundert. Ratisbonne hatte inzwischen auch erfahren, dass die ihm erschienene Madonnenfigur just jener entsprach, welche die Nonne Catherine Labouré am 19. Juli 1830 in Paris gesehen hatte. Ihn trieb es zurück nach Frankreich, um sie zu treffen. Inzwischen war die Ordensfrau aus Paris in ein weit entferntes Kloster der "Töchter der christlichen Liebe vom hl. Vinzenz von Paul" versetzt worden. Alphons von Ratisbonne reiste dorthin, um sie sprechen zu können und um mit ihr dieses wunderbare Geschehen zu teilen. An der Pforte empfing ihn eine junge Ordensfrau, die sein Ansinnen entgegennahm und es der Hausoberin mitteilte. Diese empfing den Banker und teilte ihm mit, dass in ihrem Kloster niemand wohne, der seiner Beschreibung entsprach. In grosser Trauer verliess der das Kloster und kehrte nach Hause. Wie gerne hätte er seine Begeisterung mit jener Frau geteilt, die wie er die Gottesmutter gesehen hatte. Jahre später erst erfuhr er die Wahrheit. Die junge Nonne an der Pforte war Catherine Labouré gewesen, die Seherin, die schon damals die «Seherin des Schweigens» genannt worden war. Auch ihre Mitschwestern erfuhren erst nach ihrem Tod von ihrer göttlichen Mission.

Pater Garbolino erzählte mir die Geschichte mit dem Kreuz, das auf dem Mond gewesen war und schenkte mir eine Fotokopie davon. Das Originalkreuz habe er viele Jahre lang in der Sakristei aufbewahrt, sagte er mir. Eines Tags aber habe ein Bischof am Erscheinungsaltar Gottesdienst gefeiert, und in einer spontanen Geste habe er diesem das wertvolle Relikt geschenkt. Wunder geschehen selten allein. Eben dieser Bischof wurde Jahre später Kardinal. Wen wundert es, dass die Fügung es wollte, dass just dieser Gottesmann, ein grosser Marienverehrer, Karol Wojtyla, im Jahr 1978 den Papstthron bestieg?

Dass Gottes Wege nicht so einfach zu erklären sind, beweist auch die Tatsache, dass der Mann, der dieses Symbol des Christentums auf den Mond gebracht hatte, ein engagierter Freimaurer war.  Gottes Wege sind selten mit einfachen Formeln zu erklären... 

 

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