CIPRESS Medien Monitor

Was Medien über den katholischen Glauben zu berichten wissen...

In der Stadt Nola (Provinz Neapel) richtet der Ortsbischof einen besorgten Hilferuf an die Jugend seiner Diözese. Seit kurzer Zeit veranstaltet eine Diskothek unter dem Titel «Eresia» (Häresie) Tanzabende unter kopfüber aufgehängten Kreuzen und blasphemischen Videos, in denen der Papst und die Kirche lächerlich gemacht werden.

 Bischof Francesco Marino richtet sich mit einem Brief eindringlich an die Eltern der Jugendlichen: «Seid ihr euch bewusst wie diese Symbole auf das Leben eurer Kinder Einfluss nehmen…und ihr Wertesystem, ihr Verhältnis zu Gott, dem Glauben beeinflussen? … Kann man zum Kreuz beten und es gleichzeitig beleidigen?»

In seinem Schreiben bietet Bischof Marino die Hand zum Dialog, mit den Jugendlichen und ihren Eltern. Er bietet Eltern und den Jugendlichen an, dass er und seine Priester für alle Fragen jederzeit zur Verfügung stehen. Die Organisatoren dieser «Häresie-Feste» weist er darauf hin, dass der Begriff «Häresie», wenn er als kommerzielles Logo verwendet wird, eine ernst zu nehmende Angelegenheit ist, und nicht nur ein banaler Drink ist, in der Illusion dabei nonkonformistisch zu gelten. (Quelle: www.it.aleteia.org) Originalbrief des Bischofs, Video: Kreuze als Disco-Dekoration 

Peinlich, wenn der Taufpate einer Persönlichkeit des öffentlichen Lebens offen erklärt, dass er nicht an Gott und an ein Leben im Jenseits glaubt. So geschehen am 31. Oktober dieses Jahres. Peinlich, wenn der Taufpate ein bekannter, katholischer Theologe ist und gleichzeitig auch der Onkel der Betroffenen. Doch dies wird die schweizerische Innenministerin Simonetta Sommaruga kaum stören, ist sie doch inzwischen aus der katholischen Kirche ausgetreten. Dass eine ehemals katholische Zeitung in einem Interview darüber berichtet, ist für die schweizerische Medienlandschaft typisch.

Der renommierte Theologe,
Othmar Keel, hat in einer Grossauflage (60'000) dieser Zeitung eine Plattform für seine Ansichten gefunden, die kaum mit dem Begriff Katholisch bezeichnet werden können. Othmar Keel, Bruder eines der bekannten Verleger der Schweiz, ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Peinlich für viele Menschen, die im Monat November ihrer geliebten Verstorbenen gedenken, die sich laut Keel im universellen Nichts aufgelöst haben. Schade, dass dieses Interview von zahlreichen Medien kolportiert wurde und so einmal mehr den katholischen Glauben unglaubwürdig macht. Peinlich, dass die kirchlichen Verantwortlichen darüber schweigen... (Text: mf, Bild: Wikipedia)

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